Das Institut français Sachsen-Anhalt lÀdt ein:
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Frankreich wĂ€hlt â Wie entscheidet ein krisengeschĂŒtteltes Land?
Deutsch-französisches ExpertengesprÀch
7.12.2016, 18:30 Uhr
Gesellschaftshaus Magdeburg (Schönebecker Str. 129)
Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stehen in 2017 Wahlen bevor. Wie sind die innen- und auĂenpolitischen Aspekte beider LĂ€nder miteinander verbunden?
Die Lage in Frankreich hat sich seit der letzten PrĂ€sidenten- und Abgeordnetenwahl 2012 komplett verĂ€ndert. Zu Beginn von François Hollandes Amtszeit herrschten wirtschaftliche und sozialpolitische Fragen vor, die die Gesellschaft bereits tief spalteten. 2015 trafen die AnschlĂ€ge auf âCharlie Hebdoâ und die Pariser Jugend Frankreich mit voller Wucht. Dazu kam die FlĂŒchtlingskrise. Seitdem prĂ€gen die Themen Sicherheit, LaizitĂ€t und IdentitĂ€t den anstehenden Wahlkampf.
FĂŒr Deutschland sind das keine guten Nachrichten. Die französische FĂ€higkeit, noch zusĂ€tzliche FlĂŒchtlinge aufzunehmen, ist faktisch begrenzt. Die Appelle an die europĂ€ische SolidaritĂ€t und eine faire Lastenteilung laufen angesichts manifester wirtschaftlicher und sozialer Probleme ins Leere. AuĂerdem ĂŒberlagern vor den Wahlen innenpolitische Machtkalkulationen die Europapolitik Frankreichs.
FĂŒr die kĂŒnftigen Regierungen in Frankreich als auch in Deutschland wird es wichtiger denn je, BrĂŒcken zwischen den Innenpolitiken beider LĂ€nder zu schlagen â fĂŒr die gemeinsame Zukunft und fĂŒr die Zukunft Europas.
Es diskutieren
·        Dr. Nino Galetti, Leiter des AuslandsbĂŒros Frankreich, Konrad-Adenauer-Stiftung Paris
·        Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, Politologe und Romanist
·        Thomas Wieder, Deutschlandkorrespondent Le Monde, Berlin
Moderation
Damien Chapuis, Leiter des Institut français Sachsen-Anhalt
Frank Leeb, Referatsleiter Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Sachsen-Anhalt
Stehempfang in Anschluss an die Veranstaltung
Eine Kooperationsveranstaltung des Institut français und der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung. Gefördert durch die Staatskanzlei und Ministerium fĂŒr Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.
